Nach dem Brand war Familie Holler nicht allein. Die Nachbarschaft rückte zusammen. Herr Holler und seine Familie fanden zunächst Unterkunft bei OKAL Beraterin Miriam Becker und ihrer Familie. Eine Woche lang konnten sie dort wohnen. „Wir haben alle zusammengesessen und überlegt: Was machen wir jetzt? Welche Möglichkeiten gibt es?“, erinnert sich die Nachbarin. Für alle war schnell klar: Die Familie sollte so bald wie möglich wieder ein Zuhause haben.
Gemeinsam entstand die Idee für einen Neubau mit OKAL. „Wir haben uns ein Bestandshaus angeschaut und es dann angepasst“, erzählt Herr Holler. Viele Details konnten verändert werden, bis das Haus genau zu den Bedürfnissen der Familie passte.
Die Planung war dabei nicht einfach: Das Grundstück ist klein, der Raum begrenzt, hinzu kamen Anforderungen wie der Denkmalschutz. Trotzdem fand sich Schritt für Schritt eine Lösung. „Es war auf jeden Fall eine Herausforderung“, sagt Miriam Becker. „Aber gemeinsam konnten wir das so umsetzen, dass es funktioniert hat.“
„Der Schmerz bleibt. Aber jetzt haben wir wieder ein Zuhause.“
Heute steht auf dem Grundstück ein neues Haus. Gemeinsam geplant mit dem Architekten, der Familie und der OKAL Hausberaterin. „Uns gefällt das Haus sehr gut“, sagt Herr Holler. „Es ist genauso geworden, wie wir es uns vorgestellt haben. Auch wenn der Schmerz über unseren Verlust bleibt – wir haben jetzt wieder eine Heimat.“ Und auch für die Nachbarschaft ist das neue Zuhause mehr als nur ein Gebäude. „Es ist einfach schön, dass sie wieder da sind“, sagt Miriam Becker. „Dass wir wieder zusammen sind in unserem Eck.“
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